Urmodell  

 

Stereolithographie (SLA/STL)

Mit Hilfe eines Laserstrahls wird durch ein Photopolymer in einer Schichtstärke von 0,125mm stufenweise ausgehärtet. Dadurch ermöglichen wir höchste Genauigkeit bei Einhaltung der bereitgestellten Datengeometrie.

Folgende SLA Maschinen haben wir im Einsatz:

  • SLA 250
    Bauraum 250 x 250 x 250 mm
  • SLA 350
    Bauraum 350 x 350 x 400 mm


Größere Modelle sind durch Verkleben problemlos herstellbar. Nach erfolgter Bauteilerstellung wird durch UV-Behandlung eine vollständige Aushärtung gewährleistet.
Funktionsmuster werden in einem weiterführenden Prozess mit Hilfe des Vakuumgießverfahrens erstellt.

Das STL-Verfahren eignet sich für folgende Anwendungen:

  • Oberflächen und Toleranzanforderungen
  • Vakuumgüsse
  • Überprüfung der Konstruktion
  • Besprechungsgrundlage

Eine Besonderheit des STL-Prozesses ist die spezielle Stützgeometrie, welche das entstehende Bauteil auf der Bauplattform fixiert.
Abhängig vom weiteren Verwendungszweck erfolgt eine individuelle Nachbearbeitung des entstandenen STL-Bauteils.

metal

metal

 
Urmodell  

Selective Laser Sintering (SLS)

Unter Verwendung von fokussierter Laserstrahlung wird ein schichtweises Verschmelzen von pulverförmigem Werkstoff erzielt. Überwiegend werden Thermoplaste (PA) als Ausgangsmaterial verwendet.

Das SLS Verfahren benötigt keine Stützgeometrie, da sich das entstehende Modell im Gegensatz zum STL-Verfahren nicht in einem flüssigen Bad befindet.

Für folgende Anforderungen eignet sich das Lasersinterverfahren besonders:

  • Einbauuntersuchungen
  • Funktionsmuster